Nachruf Gerhard Beckmann

Schauen wir in dieses Fenster unseres Klüschen, dann sehen wir den Himmel.

Ein Mensch, der in vielen Bereichen unserer Kirchengemeinde einen festen Platz hatte, ist viel zu früh aus unserer Mitte genommen worden und hat nun dort seinen Platz. Wir trauern mit den Angehörigen um
Gerhard Beckmann.
Er lebte nach den Worten des Hl. Augustinus: „Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben, unter Gottes Hand gestaltete ich mein Leben, in Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.“
In Niederorschel wurde er geboren und getauft, hier hat er die Sakramente empfangen und seine Familie gegründet.
Als aktives Gemeindemitglied war er stets zur Stelle, wenn es galt, in und um Kirche etwas zu bewegen. Von seinem Vater hat er wohl die Liebe zu unserem Klüschen geerbt und sich eingebracht, um diesen Gebetsort zur schmerzhaften Mutter Gottes zu erhalten und mit Leben zu erfüllen. Durch das Mittun von Gerhard Beckmann wurde das Fenster des Klüschens repariert.
Erst im Juni wurde Gerhard Beckmann erneut in den Kirchenvorstand unserer Pfarrgemeinde gewählt. Er war so voller Zuversicht, dass er die Krankheit besiegen kann. Doch am Sonntag, dem 29.8. gab er sein Leben zurück in Gottes Hand.

Alle, die ein Stück des Weges mit ihm gegangen sind, wissen, was wir als Kirchgemeinde in Niederorschel verloren haben. Gott vergelte ihm alles, was er Gutes getan hat. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten. Im Glauben an die Auferstehung sagen wir heute kein „Lebewohl“, sondern „Auf Wiedersehen“

Für den Kirchort Niederorschel

Helga Beykirch

Der Herr schenke ihm die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihm. Herr, lass ihn ruhen in deinem Frieden. Amen

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