Katholischer Kindergarten "St. Marien"

Aue 11, 37355 Niederorschel

Kontakt

Telefon: +49 36076 50322

Fax: +49 36076 415778

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Wir gehören zu

Katholische Pfarrgemeinde "St. Marien"

Ansprechpartner:

Frau Claudia Kellner

Frau Bettina Vollmer


Neuigkeiten

  • Nov 28 2016

    Sternstunden

    Am Freitag vor dem 1. Advernt veranstaltete der Kindergarten Niederorschel als Fortsetzung des Sternenmarktes aus dem letzten Jahr die "Sternstunden".
    Mit Unterstützung des Elternbeirates, der Feuerwehr Niederorschel, den Pfadfindern und dem REWE-Markt Niederorschel ist ein wirklich schöner Nachmittag gelungen.
    Für das leibliche Wohl war gut gesorgt.

    Die musikalische Umrahmung durch Kathleen Apel, Lena Müller, Magdalena Nolte und Daniela Hunold gaben der Veranstaltung einen gelungenen Start.
    Vielen Dank an Pfarrer Gellrich für die Worte und Bilder zum Advent.

    Mit Hilfe aller Mitarbeiterinnen, die sich sehr viel Mühe gegeben haben, konnten unter ihrer Anleitung die Mitmachangebote in den Gruppen umgesetzt werden.
  • Nov 14 2016

    Sternstunde

    Bevor die Adventszeit beginnt, wollen wir im Kindergarten Niederorschel miteinander auf Entdeckungsreise gehen.

  • Nov 01 2016

    Fräsarbeiten

    Heute hat die Firma Kaufhold die letzten Fräsarbeiten am neuen Spielplatz durchgeführt. Vielen Dank!

  • Okt 30 2016

    Feiertag

    Eine kleine Erinnerung

    Morgen ist der Kindergarten geschlossen aufgrund des Feiertages. Einen schönen Sonntag Abend noch!

  • Okt 18 2016

    Es ist tatsächlich geschafft!

    Es ist tatsächlich geschafft! Das Pflaster ist abgerüttelt. Damit ist der mittlere Teil des neuen Spielplatzes baulich hergestellt. Jetzt kümmern wir uns in den nächsten Tagen um die Erstellung des Zaunes, der das Gelände wieder von der Rückseite begrenzt.

    Danke möchte ich sagen an diesem Tag an unsere scheidende Elternbeiratsvorsitzende Uta Siebold und ihre Stellvertreterin Dorothee Schäfer. Ihr habt euch mit viel Kraft im letzten Jahr vor den Karren gespannt, so dass dieser "Garten" nun Wirklichkeit wird. Vielen herzlichen Dank!

  • Sep 28 2016

    Glückliche Dreckspatzen!

    Glückliche Dreckspatzen!

    Den Boden, den wir als Dreck, Lehm oder Schlamm bezeichnen, enthält eine Vielzahl verschiedener Pflanzen, Kräuer, Samen und Blätter, genauso Mineralien, Spurenelemente, ätherische Öle oder Harze. So wie Moorerde als Heilmittel bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt wird, so ist der Boden mit seinen natürlichen Stoffen als Heilmittel für das kindliche Spiel von unschätzbarem Wert. Dass die Kinder sich beim Spielen mit dem Boden dabei ständig dreckig machen, ist notwendig und elementar wichtig für ihre persönliche Entwicklung.

    Beim Spielen mit diesen Ur-Elementen hat die Aktivität des Kindes immer Vorrang, mit dem Ergebnis seine eigene Innenwelt zum Ausdruck zu bringen. Kann das Kind dabei seinen inneren Impulsen folgen, wird eine Dynamik frei gesetzt, die das KInd an sich noch nicht erlebt hat.

    Schlamm und Lehm zeigen dem Kind im Handumdrehen ihr Geheimnis. Bei vielen Kindern mit Problemen in der Wahrnehmung und der Motorik sind diese Naturmaterialien fördernd. Es gibt kein besseres Material seine Wut und Aggression abzubauen. Lehm und Schlamm können beim Spiel immer verändert werden. Gerade durch ihre Geschmeidigkeit entsteht eine starke Verbindung zwischen Kind und Material. Kinder im "Dreck" versprühen immer eine große Freude. So wie die Wurzel eines Baumes in der Erde ihren Halt finden, so brauchen Kinder Boden, um sich richtig erden zu können.

    Ein Zitat lautet: "Sie stecken ihre Nase in jeden Dreck". Eine Eigenschaft von Kindern ist ihre überlebensnotwendige Neugier. Deshalb brauchen wir Erwachsene uns keine Sorgen zu machen, dass wir zu wenig Einfälle oder zu wenig Phantasie haben, um sie sinnvoll zu beschäftigen. Wenn sich die Kinder trotzdem langweilen liegt es vielleicht daran, dass wir ihnen 9 von 10 Tätigkeiten verboten haben.

    Dem eigenen Tun des Kindes und vor allem dem quasi Nichts muss ein Wert gegeben werden! Kinder sollen lieber mit Erde spielen als die Lebenslust zu verlieren durch ständiges Achten auf saubere Hände, Schuhe und Kleidung. Das Naturspiel mit Boden, Schlamm und Lehm bedarf keiner Hilfsmittel, außer dem Körper des Kindes. Sie können dabei nichts falsch machen. Technischer Perfektionswunsch ist hier nicht gefragt. Die Erde hat für das Kind dabei einen hohen Aufforderungscharakter zum sozialen Lernen.

    Leider ist dieses Lebenselement für die Erwachsenen wenig attraktiv in ihren Wertmaßstäben. Es liegt ja einfach so in der Natur herum und kostet nichts. Da es aber nichts kostet, lässt sich damit auch nichts verdienen, im Gegensatz zu technischen Spielgeräten.

    vgl. Rudolf Hettich Urspiel Herbst 2014, S.13ff

    Es ist an der Zeit sich davon zu lösen, dass ein statisches und farbiges Spielgerät die Voraussetzung bildet für das kindliche Spiel, vielmehr das "Nichts" einen viel größeren Wert besitzt. Ich lade sie ein das Spiel ihres Kindes einmal mit etwas Abstand zu beobachten. Schauen Sie dabei ruhig auch einmal liebevoll auf sich selbst.

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