Neues wagen - Freiwilligendienst in Isreal / Palästina

Liebe Gemeinde,

vielleicht kennen Sie mich, vielleicht aber auch nicht. Deshalb möchte ich mich einmal kurz vorstellen: Mein Name ist Lena Gebhardt, ich bin 22 Jahre alt und in Niederorschel aufgewachsen. Seit meiner Kindheit bis hin zu meinem Musiktherapiestudium in Heidelberg fühlte ich mich durch die Pfadfinder, die Sternsinger, den Kantoren- und Lektorendienst sehr in die Gemeinde eingebunden, aber auch während des Studiums pflegte ich die Verbindung durch die weiterhin aktive Mitgliedschaft im Kirchenchor „St. Marien“ Niederorschel.

Mit dem Abschluss des Studiums Anfang dieses Jahrs beginnt für mich ein neues Lebenskapitel. Ich bereite mich auf einen Freiwilligendienst in Israel, genauer gesagt Palästina, vor. Wenn es die Corona-Situation zulässt (und das hoffe ich sehr), werde ich ab dem Spätsommer für ein Jahr lang im Alten- und Pflegeheim „Beit Emmaus“ arbeiten. Die Einsatzstelle liegt in einem kleinen arabischen Dorf, ca. 12 Kilometer westlich von Jerusalem. Beit Emmaus ist ein Pflegeheim für rund 30 palästinensische Frauen christlichen und muslimischen Glaubens, die aufgrund ihres Alters oder einer Behinderung auf Unterstützung angewiesen sind. Es wird von Ordensschwestern der Gemeinschaft der Salvatorianerinnen geleitet.  Als Freiwillige unterstütze ich die lokalen Mitarbeiter*innen bei den alltäglichen Arbeiten in der Betreuung, Versorgung und Pflege der Bewohnerinnen.  Außerdem gibt es im großen Garten viel zu tun und zu ernten, auch dort werden ich mit anpacken.

Alten- und Pflegeheim "Beit Emmaus"

Unterstützt und organisiert wird der Freiwilligendienst vom Deutschen Verein vom Heiligen Lande (DVHL), der sich seit mehr als 160 Jahren für die Menschen im Nahen Osten einsetzt. Der DVHL engagiert sich dort, wo Menschen konkrete Hilfe brauchen, und tritt mit ihnen für eine bessere Zukunft ein. Im Spannungsfeld von Judentum, Christentum und Islam steht er für Verständigung, Versöhnung und Frieden. Jedes Jahr entsendet er im Rahmen des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes rund 30 junge Menschen ins Heilige Land.

Altstadt von Jerusalem

Für mich als Freiwillige ist ein eigener „Förderkreis“ unverzichtbar. Denn durch den Förderkreis werde ich während meines gesamten Einsatzes im Heiligen Land unterstützt. Der Förderkreis ist eine Verbindung zwischen Heimat und Einsatzort, über die Dialog und Austausch ermöglicht werden soll. Dies geschieht durch regelmäßige Rundbriefe, in denen wir Freiwillige über unsere Erlebnisse, die Arbeit, besondere Begegnungen oder auch die politische und gesellschaftliche Situation berichten. Die Rundbriefe dienen aber nicht nur der Information der Förder*innen in der Heimat – vielmehr ermöglicht auch uns dieses Schreiben und Berichten, Politik, Gesellschaft oder Kultur sowie unsere eigenen Erfahrungen zu reflektieren und kritisch in Augenschein zu nehmen.  Der Förderkreis finanziert durch regelmäßige oder einmalige Beiträge die Kosten unseres Einsatzes mit.

Aus diesem Grund würde ich mich freuen, wenn Sie sich für meinen Freiwilligendienst in Israel/Palästina interessieren und mich durch den Förderkreis finanziell als auch ideell unterstützen möchten. Für weitere Informationen zu mir, meiner Einsatzstelle, dem DVHL oder zum Förderkreis selbst bin ich unter folgender E-Mail-Adresse erreichbar: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

Lena Gebhardt

 

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