Schutzkonzept für Gottesdienste

Vorwort

➢ Nach den Wochen, in denen in unseren Kirchen keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden konnten, ist dies unter Beachtung der nachfolgend genannten Bedingungen nun wieder möglich. Damit wird das für unser Bistum Erfurt am 23. April 2020 erlassene Schutzkonzept für unsere Gemeinde St. Marien Niederorschel umgesetzt.

➢ Dieses Schutzkonzept verfolgt das Ziel, die gesundheitlichen Risiken für die Gottesdienstteilnehmer während der Corona-Pandemie zu minimieren.

➢ Es hat Gültigkeit für alle sechs Kirchorte unserer Gemeinde.

➢ Zugleich nimmt es die unterschiedlichen Personengruppen der Gemeinde in den Blick, damit sie nach Gleichheit und Gerechtigkeit die Gottesdienste mitfeiern können.

 

Anmeldung

➢ Um an den Sonntagen in allen Orten einen geregelten Zugang zu den Kirchen zu ermöglichen und Menschenansammlungen vor den Kirchen zu vermeiden, bekommt nur Zutritt, wer sich zum jeweiligen Gottesdienst angemeldet hat. Die Teilnahme am Gottesdienst geschieht auf eigene Gefahr!

➢ Die Anmeldung zu den Gottesdiensten erfolgt über das Pfarrbüro telefonisch unter der Rufnummer: 036076 / 59416 zu den jeweiligen Bürozeiten montags bis donnerstags.

➢ Unter dieser Telefonnummer ist die Anmeldung jeweils für den folgenden Sonntag möglich und nur für den Anrufer selbst oder zwei Personen aus einer familiären Hausgemeinschaft. Dabei werden jeweils 30 Personen pro Kirchort in eine Anmeldeliste aufgenommen. Die Führung der Anmeldeliste dient zum Abgleich der Kapazitäten und zur Rückverfolgung einer eventuellen Infektionskette. Es werden erfragt: Name, Vorname, Adresse. Die Listen werden zeitlich begrenzt gespeichert und nach 21 Tagen wieder gelöscht.

➢ Wenn sich jemand wieder abmelden möchte, kann er das unter der gleichen Telefonnummer tun. Dann kann ein anderer seinen Platz einnehmen.

➢ Bei der Anmeldung kann man sich - solange die Teilnehmerzahl noch nicht erreicht ist - für jede unserer sechs Kirchen entscheiden.

Personen die zu einer Corona-Risikogruppe gehören, seien zum Selbstschutz darauf hingewiesen, auf die Mitfeier des Gottesdienstes zu verzichten.

➢ Zu den Werktagsgottesdiensten findet keine vorherige Anmeldung statt. Alle Mitfeiernden tragen sich jedoch beim Betreten der Kirche in eine Liste ein, auf der die gleichen Angaben zum selben Zweck vermerkt sind wie auf den Anmeldelisten für die Sonntage. In der Reihenfolge der Ankunft nehmen sie auf den gekennzeichneten Plätzen in den Bänken von vorn beginnend Platz.

 

Zugang zum Gottesdienst

➢ Zugang zum Gottesdienst wird nur Personen gewährt, die einen Dienst ausüben (Priester, Diakon, Küster, Organist, Lektor…) bzw. die sich telefonisch angemeldet haben. Die Listen dafür werden zur Kontrolle an der Kirchentür zur Hand sein. Gleichzeitig bieten sie die Gewähr, dass die Gottesdienstteilnehmer bei einer möglichen Infektion zur Nachverfolgung einer Ansteckung kontaktiert werden können.

➢ Die Gottesdienstteilnehmer werden gebeten, ab 30 Minuten bis 10 Minuten vor dem Gottesdienst zum Eingang der jeweiligen Kirche zu kommen.

➢ Sie werden durch geeignete Markierungen und Hinweise dazu angehalten, immer (!) die nötigen Mindestabstände von 1, 50 m einzuhalten.

➢ Am Eingang der Kirche steht geeignetes Desinfektionsmittel für die persönliche Händehygiene bereit.

Personen, die augenscheinlich Symptome einer Infektion aufweisen, darf der Zutritt nicht gewährt werden.

➢ Zur Vermeidung von Berührungen bleiben die Türen vor und nach dem Gottesdienst weit geöffnet und nahe Begegnungen in diesem Bereich sind zu vermeiden.

➢ Vor und in der Kirche bleibt der Abstand von mindestens 1, 50 m in jedem Fall gewahrt. Dazu wird auf die Begegnungen in Eingangszonen, beim Hinein- und Herausgehen der Bankreihen, zur Kommunion und beim Verlassen der Kirche hingewiesen.

➢ Gesprächsgruppen nach dem Gottesdienst vor der Kirche dürfen sich nicht unmittelbar vor dem Eingang bilden. In jedem Fall müssen die weitergehenden Vorschriften (Personenzahl, Abstand) eingehalten werden.

 

Vorbereitungen für den Gottesdienst

➢ Die ausgelegten Gesangbücher werden entfernt, alle Mitfeiernden werden gebeten, das eigne Gesangbuch mitzubringen

➢ In der Kirche werden die Bänke so markiert, dass die Mitfeiernden einen Platz in ausreichendem Abstand finden und auf Lücke sitzen.

➢ Die Sitzplätze in der Kirche werden von vorn beginnend eingenommen.

➢ Es werden Ordner mit der Aufsicht betraut, um den Ablauf zu koordinieren. Die Ordner sollen Mund-Nase-Schutz und Schutzhandschuhe tragen, um das Schutzkonzept wissen, den Umgang mit Desinfektionsmitteln kennen und ausführen.

 

Kommunionempfang

➢ Der Spendedialog in der Eucharistiefeier ("Der Leib Christi." - "Amen.") wird am Anfang der Kommunionspendung gemeinsam von allen Mitfeiernden mitgesprochen; er entfällt dann bei der einzelnen Kommunionspendung.

➢ Vor und nach der Kommunionspendung desinfiziert / wäscht sich der Kommunionspender die Hände in der zum Infektionsschutz geeigneten Weise. ➢ Der Kommunionempfang soll in Ruhe erfolgen, damit kein Gedränge bzw. unangemessene Nähe entsteht.

➢ Dazu treten die Gläubigen nacheinander aus dem Bankblock heraus, so dass der Abstand von 1, 50 m nicht unterschritten wird und gehen zur Kommunion

➢ Unter Beachtung des Infektionsschutzes tritt der Kommunionspender auf den Kommunionempfänger zu und legt die Hostie in dessen Hände – ohne diese zu berühren.

➢ Ohne andere zu überholen, gehen die Gläubigen wieder zu ihrem Platz.

 

 

Gesang, Orgel, Dienste

➢ Der Gemeindegesang wird eingeschränkt. Stattdessen sollen Orgel und Kantor bevorzugt in den Gottesdienst einbezogen werden.

➢ Vor allem die Dialoge und nur wenige Teile der Liturgie werden durch die Gemeinde gesungen.

➢ Es werden durch die Gemeinde keine Hostien eingelegt; sie stehen bereits in der Nähe oder auf dem Altar. Die Hostienschale ist verdeckt.

➢ Die Zelebrationshostie liegt auf einer Patene. Nur diese und der Kelch selbst können unverdeckt bleiben.

➢ Lektor und Kantor versehen ihren Dienst am Ambo in ausreichender Entfernung zu den anderen Mitfeiernden.

➢ Der Dienst der Ministranten entfällt, das Klingeln bei den Einsetzungsworten erfolgt durch die Küster. Zu den Einsetzungsworten wird – wo es auch sonst üblich ist – die Glocke der Kirche geläutet.

 

Kollekte

➢ Für die Kollekte stehen die Körbe für eine Türkollekte am Ausgang bereit, damit eine Berührung vermieden werden kann.

 

Kirche und Sakristei

➢ Die Kirche wird vor und nach den Gottesdiensten ausreichend belüftet.

➢ In der Sakristei dürfen sich nur die Personen für die jeweiligen Dienste aufhalten. Unter ihnen wird auf den Abstand von 1,50 m geachtet.

➢ Die liturgischen Geräte werden vor dem Gottesdienst gewaschen und desinfiziert.

➢ Die Hostien werden mit Mund-Nase-Schutz und Schutzhandschuhen in die Hostienschalen eingefüllt, abgedeckt und auf den Altar gestellt.

➢ Am Altar wird Desinfektionsmittel bereitgehalten.

➢ Nach dem Gottesdienst werden die liturgischen Geräte wieder gereinigt.

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